Neue Literatur

Beim Deutschlandtreffen wurden die ersten 8 Flyer der neuen Themenreihe vorgestellt. Der Literaturbestellschein ist aktualisiert und es können folgende Themen bestellt werden:

Trauer, Groll, Kontrolle, Einsamkeit, Selbstwertgefühl, Hochsensibel, Wut & Perfektionismus.

Tipp: bestellt ein Leporello dazu! Diese Flyer sind geeignet für Themenmeetings, um Menschen an Selbsthilfetagen anzusprechen, aber auch zum persönlichen Gebrauch auf dem Weg der Genesung.

Weitere Themen folgen voraussichtlich zum Ende des Jahres. Wir danken an dieser Stelle allen Beteilgten, die zum Teil schon in den 80er Jahren an den Übersetzungen arbeiteten.

Für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit haben wir eine neue Broschüre im Programm: Bestellnummer 148 > Information für helfende Berufe < , 25 Stück kosten 1€ und sind gut für Selbsthilfetage oder Info-Anschreiben an Ärtze/Therapeuten/ Selbsthilfebüros usw geeignet.

Euer Literaturteam

Aktualisierte Download-Blätter

Es ist nunmehr wieder eine Version der Kontaktkarte zum Download verfügbar.
Das Literaturteam konnte die erforderlich gewordenen Absprachen treffen, um diese wieder zur Verfügung zu stellen.

Darüber hinaus wurden die Blätter für den Umgang mit Störungen und die Inventur innerhalb einer Gruppe überarbeitet und sie finden sich ebenso in unserem Download-Bereich. In den Inventurblättern findet Ihr Fragen, mit deren Hilfe vielleicht die Quellen für Schwierigkeiten in einer Gruppe noch besser identifiziert werden können.

Als allgemeine Information zu Spendengeldern ist die Info „Spendensammlung – wofür?“ gedacht. Diese findet sich ebenso im Download-Bereich und auf den Seiten des Finanzdienstes.

G24h, Euer EA-Literaturteam

Veranstaltungen und Initiativen

Als EA-Gemeinschaft können wir uns nirgendwo besser finden und stärken als in unseren Meetings und auf den größeren Treffen wie beispielsweise in Fulda, Donauwörth, Münster oder zuletzt beim Deutschlandtreffen in Bad Homburg. Niemals erleben wir Gemeinschaft so intensiv und fühlbar wie bei diesen Gelegenheiten.

Doch bemerken wir sowohl in den Meetings als auch auf den größeren Treffen, dass immer wieder Menschen fernbleiben. Deutlich spürbar ist dies auch beim ehrenamtlichen Engagement für EA, z.B. bei der Organisation von größeren Treffen. Ähnliches hören wir von anderen 12-Schritte Gruppen.

Manche der größeren Treffen finden nicht oder nicht entsprechend der EA-Leitgedanken statt (4-Augen-Prinzip, zwei verantwortliche Ansprechpartner, Transparenz über die Spenden, vgl. auch Abschnitt 4.5 unserer Struktur).

Ist die Initiative Einzelner – so wertvoll und bereichernd sie ist – hilfreich, um der Gemeinschaft als Ganzes zu dienen oder schwächt sie letzten Endes nur den Zusammenhalt von EA, indem sie „Lagerbildung“ und Zersplitterung fördert? Wie ist umzugehen mit Initiativen, die den EA-Leitgedanken nicht in jedem Punkt entsprechen, aber wertvolle Beiträge im ehrenamtlichen Engagement sind? Wie soll mit Veranstaltungen umgegangen werden, die zwar den spirituellen EA-Leitgedanken entsprechen, aber im Organisatorischen die Gemeinschaftsregeln nicht beachten? Denn es ist ja einer unserer Leitgedanken, dass nicht einer allein etwas verantwortet und die Risiken trägt. Gemeinschaft bedeutet auch gemeinsame Beratung, Entscheidung und Verantwortung für das Ganze – ob es sich um eine Gruppe oder um ein Wochenende handelt. Wie soll mit Veranstaltungen umgegangen werden, auf denen Spenden „für EA “ gesammelt werden, aber im Nachgang keine Abrechnung bekannt wird und niemand etwas über den Verbleib des Geldes erfährt?

Wie seht ihr das? Welche Gedanken und Ideen habt ihr zu diesen Fragen? Wie kann die EA-Gemeinschaft stärker zusammenwachsen und als EINE Gemeinschaft stärker werden? Damit nicht viele kleine EA-Gemeinschaften hier und dort entstehen. Jede und jeder trägt Verantwortung für das Ganze.

Wir laden ein, dass jeder – hier als Kommentar – seine Gedanken als ganz persönlichen Beitrag einbringt und wir gemeinsam Wege finden, mit diesen Fragen in guter Weise umzugehen.

G24 h,
Andrea (Kontaktstelle), Kay (Finanzdienst), Ulrich (Intergruppensprecher)

EA Jahrestreffen 2018 Impressionen

Ich bin. Ich bin ich. Ich will leben und glücklich sein.

So bunt und lebendig wie die Mitte unserer Meetingsräume war auch das diesjährige Deutschlandtreffen in Bad Homburg. Freundliche Menschen, ein wunderschöner Garten, gemeinsam Singen, Tönen, Meditieren, gute Meetings, Reden, Essen, Weinen und Lachen – und das bei sommerlich heißen Temperaturen.

Gleichzeitig ein erweitertes Literaturangebot am Büchertisch – es wurde eine Serie von 8 neuen Faltblättern vorgestellt.

In der Gruppensprecherversammlung (GSV) wurde unsere neue Struktur verabschiedet, ein Regionalbetreuer als Ansprechpartner für die Regionalsprecher/-innen und ein neuer Revisor gewählt. In der Mitgliederversammlung des Vereins wurde die Neufassung der Satzung beschlossen und die Regeln über die Auslagenerstattungen im ehrenamtlichen Engagement aktualisiert.

Das Protokoll und alle weiteren Infos kommen später.

Eure Intergruppe

Sonnenschrime im Garten

Relaxen im Garten

Workshop Öffentlichkeitsarbeit

In einem Workshop (13. – 15. Juli 2018) haben wir mit 13 Personen gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht, mehr Menschen über EA zu informieren. Ein kurzer Einblick über unser absolviertes Programm:

1.       Stell ich EA oder stell ich mich / meinen Weg in EA vor?
2.       „Interne“ Öffentlichkeitsarbeit
2.1     Was ist das Herz oder das Wesen von EA / der Gruppe?
2.2     Wünschenswerte Gruppenatmosphäre
3.       Wen wollen wir erreichen / Wo liegen unsere Grenzen?
3.1     Multiplikatoren
3.2     Betroffene
4.       Was ist eine dauerhafte und ständige EA-Präsenz?
5.       Wege der Kommunikation nach außen
5.1     Sichtung der Literatur zur kostenlosen Weitergabe /
.          Material für Erstkontakte
5.2     Visitenkarte
5.3     Kontaktkarte
5.4     In lokalen Gruppen erstellte Flyer
5.5     Presseartikel
5.6     Radio / Rundfunk
5.7     Rollup – Positive Assoziationen / Konnotationen
5.8     Zeitschrift „Botschaft“
5.9     Ausstattungspaket für Selbsthilfetage
6.       Multiplikatoren / Mögliche Ansprechpartner in helfenden Berufen
7.       Mein Persönlicher Weg und die nächsten Schritte
8.       Team Öffentlichkeit / Gemeinschaft und deren unterstützende Struktur

Wir haben vielfältige Wege für die Anwendung vor Ort zusammengetragen und auch Informations-Wege über den eigenen Meetingsort hinaus neu entdeckt und eigene Möglichkeiten gefunden.

Als Organisatoren sind wir erfüllt von den reichhaltigen Impulsen und zufrieden mit den Ergebnissen des Workshops. Danke an alle Teilnehmer/-innen.

Reinhard (B) und Kay (KO)

 

Gemeinsame Arbeit im siebten Schritt

EA Hamburg lädt herzlich zum 7. EA-Schritte-Workshop 2018 ein:

Demütig haben wir ihn gebeten, uns von unseren Mängeln zu befreien.“

Demut ist der Schlüssel für die Arbeit in Schritt 7. Demütig sein bedeutet: Lernen wollen, offen sein für eine neue Lebensweise. Demut schließt Werte wie Ehrlichkeit, Annahme, die Suche nach dem Guten und Vertrauen ein. Gemeinsam möchten wir uns mit dem Schritt 7 des EA-Programms beschäftigen.

Ort: Gemeindepsychiatrisches Zentrum Eimsbüttel (GZPE)

Hochallee 1 (Ecke Hallerstraße), 20149 Hamburg, Harvestehude

Termin: Sonntag, 15. Juli 2018, 10 Uhr vormittags

Mehr Infos findet ihr hier.

Mobbing im Meeting – Kann das sein?

Der Titel einer 2012 an der Universität München eingereichten Dissertation lautet: „Bei uns gibt es kein Mobbing!“

Tatsächlich lässt sich in Gruppen leicht ein Konflikt eingestehen, nicht aber Mobbing. Das findet immer anderswo statt. Nicht dort, wo man eventuell selbst mitmacht oder es geschehen lässt. So würde einem „Neuen“ in EA gerne und ohne Nachweis geglaubt werden, dass ihn Mobbing am Arbeitsplatz in eine Depression trieb. Dass aber in einem Meeting, im eigenen, gemobbt wird, nein, das kann unmöglich sein. Schließlich sind „wir“ doch die Guten.

Es muss daher eine Verleumdung sein, Geschwätz, wenn behauptet wird, in einer Gruppe habe Mobbing stattgefunden. Ein Spinner, der so etwas denkt und sagt. Und wenn schon, dann hat er es sich selbst zuzuschreiben. So ungefähr dürfte typischerweise der denken, der sicher ist: „Bei uns gibt es kein Mobbing!“ Auch in den Kirchen denkt man ähnlich. Dass es dort ebenfalls menschelt und mitunter mobbt, sieht man auf der Website david-gegen-mobbing.de.

In 12-Schritte-Gruppen, zumal in EA, gibt es hohe Hürden gegen Mobbing. Ein Regelwerk, das Mobbing zumindest unwahrscheinlich macht. Einmal erlebte ich in einer Gruppe sogar ein Übermaß an Toleranz: Durch einen jungen Mann, der sich regelmäßig in aggressiven Schimpftiraden erging, lichteten sich allmählich die Reihen. Draußen bespuckte er Leute, drinnen machte er vor allem Frauen Angst. Lange Zeit wagte niemand, ihm Einhalt zu gebieten.

Viele Jahre später erlebte ich dann erstmals in EA ein echtes Mobbing, als Betroffener.
Und nein: Es lag nicht daran, dass ich zuvor Regeln verletzt hatte, dass ich „schwierig“ oder zu „empfindlich“ war.  Ich war einem anderen wortführenden Gruppenmitglied in die Quere gekommen, das gerne seine diversen politischen, „umweltlichen“ und sonstigen Ansichten im Meeting verbreitet.

Der Gruppensprecher brachte das Geschehen eigentlich mit wenigen Aussagen auf den Punkt:

 „Es ist doch nur eine Person, die mit Dir ein Problem hat“ (Gemeint war der ‚Wortführer‘).

 „Er mag halt nicht die Art, wie Du redest.“ (Gemeint war meine eher sachlich-nachdenkliche Art)

„Das ‚Problem‘ ist mit Logik und Argumenten nicht zu lösen.“ (‚Problem‘ = Mobbing)

„Ich spüre, dass Du darunter stark leidest.“ (Gemeint waren die Auswirkungen, von mir erlebt wie „Seelengewalt“)

 „Ich würde Dir raten, nicht (zum ‚Arbeitsmeeting‘) zu kommen.“

Das „Problem“ des Gruppensprechers:  Er hatte nicht den Mut, sich gegen die Stimmung zu stellen, die das wortführende, eloquente Mitglied mehrmals in Meetings (auch in meiner Abwesenheit) gegen mich erzeugt hatte. Es hätte seine eigene Position in der Gruppe gefährdet, ebenso die langjährige Freundschaft mit dem ‚Wortführer‘.

Ein „Arbeitsmeeting“, durch Stimmungsmache bzw. ‚Emotionstechnik‘ in meiner Abwesenheit schnell auf den Weg gebracht, sollte als Ort meiner Ächtung dienen (s. a. https://www.ea-selbsthilfe.net/2018/05/atheismus-und-pluralitaet-in-ea). Dann das kafkaeske Prozedere im „Arbeitsmeeting“:  Volle Breitseite gegen mich, während mir faktisch der Mund verboten wurde. Weil weder Logik noch Argumente, weder Fairness noch Transparenz zählten, gab es kein Protokoll dieses „Arbeitsmeetings“, keine irgendwie festgehaltenen Resultate. Spätere Fragen zu diesem speziellen Meeting werden nicht beantwortet, sie führen stattdessen zum Abbruch der Kommunikation.

Das Angebot des örtlichen Selbsthilfezentrums zu Gespräch und neutraler Mediation wird vom Gruppensprecher kurzfristig vor dem schon Wochen zuvor vereinbarten Termin verworfen – ohne jede Begründung. Von mir detailliert dokumentierte Regelverstöße werden ignoriert, ebenso meine Bitte zu einer Gruppeninventur.

Ich selbst hatte so etwas in drei Jahrzehnten bei EA zuvor noch nicht erlebt. Dass es auch in 12-Schritte-Gruppen zu Mobbing kommen kann, zeigt u.a. ein Leitfaden von CoDA Deutschland zur Gruppeninventur. Cliquenbildung und Mobbing sowie die Bildung von Hierarchien werden in diesem Leitfaden als primäre Gründe für eine solche Inventur genannt. Es scheint so etwas also auch anderswo zu geben.

Wer hat in EA schon einmal Ähnliches erlebt?
EA-Oldie

7. Schritt im Hamburger 12-Schritte-Jahr

Am Sonntag dem 15.07. startet der Besinnungstag zum 7. Schritt von 10:00 bis 17:00
im Gemeindepsychiatrischen Zentrum Eimsbüttel, Hochallee 1 (Ecke Hallerstraße),
20149 Hamburg.

Ansprechpersonen: Hamoud  0176 / 10 40 76 25 hg.ea.hh@gmail.com und Eveline.

Und auch für den 8. Schritt steht schon der Termin fest:

Sonntag der 26. August von 10:00 bis 17:00 im Gemeindepsychiatrischen Zentrum
Eimsbüttel, Hochallee 1 (Ecke Hallerstraße), 20149 Hamburg. 

Ansprechpersonen sind Hamoud  0176 / 10 40 76 25 hg.ea.hh@gmail.com
und Angela 040/ 20 55 33  az.ea@gmx.de.

Näheres auch auf der Webseite https://emotionsanonymoushamburg.wordpress.com.